
Die gesamte Anlage, insbesondere auch die Alarmgeber, wie Sirenen oder Blinkleuchten müssen von zwei voneinander unabhängigen Energiequellen (Netz und Akku) gespeist werden. Denn die Netzversorgung kann ausfallen oder sabotiert werden. Und ganz ohne Strom funktioniert selbst die beste Alarmanlage nicht.
Bei einer guten Alarmanlage sind Alarmzentral und Energiequellen innerhalb des Sicherungsbereiches untergebracht. Damit wird jeder unbefugte Zugriff verhindert und jeder Versuch, die Anlage auszuschalten, vereitelt.
Alle Teile einer intelligenten Alarmanlage sind sabotageüberwacht ausgeführt, so merkt und meldet sie auch erfolglose Sabotageversuche.
Nur befugten Personen darf es möglich sein, die Alarmzentrale scharf oder unscharf zu stellen. Auch die Einrichtung zur "Scharfstellung" wird von der Anlage automatisch gegen Sabotageversuche überwacht.
Im Fall des Falles sendet die Anlage ihr Signal an mindestens zwei Alarmgeber, einen Außen- und einen Innenalarmgeber, die so unzugänglich und geschützt als irgend möglich angebracht sein müssen. Sollte trotzdem ein Alarmgeber sabotiert werden, übernimmt der andere seine Aufgabe und löst Alarm aus. Ein Maximum an Sicherheit bieten Anlagetypen, die zusätzlich einen "stillen Alarm" telefonisch z.B. zur Polizei melden.
Damit jeder Sabotageversuch zuverlässig Alarm auslöst, müssen sämtliche Leitungen gegen Unterbrechung, Kurzbeschluß und Überbrückung gesichtert sein.
Die Überwachungsintrumente, die ihr Alarmsignal zur Zentrale schicken, werden "Melder" genannt. Man unterscheidet "automatische Melder", die, wenn nötig, selbstständig Alarm auslösen und "nichtautomatische Melder", auch Überfalltasten genannt, die zur manuellen Alarmauslösung dienen.
Je nach örtlichen Gegebenheiten und individuellen Sicherheitsanforderungen kann man mit automatischen Meldern:
Besonders wertvolle Objekte können extra mit Tresor- oder Körperschallmeldern, Bildermeldern, etc. vor Langfingern gesichert werden.
Optimale Sicherheit bietet eine Kombination aus Außenschutz und Innenraumschutz.
Um ihre Funktion zu erfüllen, müssen die gesamte Anlage oder einzelne Anlageteile mit speziellen Bedienungselementen scharf- und unscharf (ein und aus) geschaltet werden können.
Zur Alarmierung werden akustische (elektronische oder Sprachsirenen) und optische Signalgeber (Blitzlicht oder Blinklampen) in sabotagesicheren Gehäusen, Übertragungsanlagen zu hilfeleistenden Stellen, wie z.B. der Polizei etc. verwendet.